Aktuelles

Lohnsteuerbescheinigung für das Kalenderjahr 2021

Die Bezügestelle ist gesetzlich verpflichtet, Ihre elektronische Lohnsteuerbescheinigung für das Kalenderjahr 2021 bis spätestens 28. Februar 2022 an die Finanzverwaltung zu übermitteln. Nach der Übermittlung der Lohnsteuerdaten erhalten Sie automatisch einen Nachweis (Ausdruck der elektronischen Lohnsteuerbescheinigung) für Ihre Unterlagen.
Die HBS ist bestrebt, die elektronische Übermittlung der Lohnsteuerbescheinigung und die Übersendung des Ausdrucks zeitlich so rechtzeitig auszuführen, dass Sie innerhalb des Monats Februar 2022 auch den Ausdruck zugestellt bekommen. Der Versand erfolgt in Papierform auf dem Postweg.

Sehen Sie bitte von mündlichen oder schriftlichen Anfragen bis Ende Februar 2022 ab.

Anwendung des § 3 Nr. 56 EStG in Verbindung mit der Jahressonderzahlung

Mit Erlass des Hess. Ministeriums des Innern und für Sport vom 14.08.2008 wurde geregelt, dass die Aufteilung der steuerfreien Umlage (Kalenderjahr 2021 = 2.556 €) gleichmäßig auf zwölf Kalendermonate zu verteilen ist.
Systemseitig ist zu berücksichtigen, dass bei der Jahressonderzahlung im Monat November 2021 zusätzlich 1/12 des Jahreskontingents (213,00 €) auf diese Zahlung angerechnet wird.

Beispiel:
Ein vollbeschäftigter Angestellter erhält im Monat November 2021 eine Jahressonderzahlung in Höhe von 3.350,00 €. Die sich hieraus resultierende Umlage beträgt 216,08 €. Aus den laufenden Bezügen ergibt sich eine Umlage von 415,00 €. Die Gesamtumlage im Monat November 2021 beträgt demzufolge 631,08 €.

Ermittlung der individuellen Versteuerung:

Umlage laufend                                                  415,00 €
abzügl. § 3 Nr. 56 EStG                                       213,00 €
abzügl. § 40b EStG                                               92,03 €

individuelle Versteuerung laufend                 109,97 €

Umlage Einmalzahlung                                     216,08 €
abzüglich § 3 Nr. 56 EStG                                  213,00 €   für Jahressonderzahlung
Individuelle Versteuerung Einmalzahlung        3,08 €

Bitte beachten Sie, dass somit im November 2021 bereits das Jahreskontingent i.H. von 2.556,00 € ausgeschöpft sein kann und es dadurch ggf. im Dezember zu einer höheren Versteuerung und Versicherung der vom Arbeitgeber gezahlten Umlage kommt. Damit verringert sich der Nettoauszahlungsbetrag und ist demzufolge vergleichsweise geringer als zur Oktoberauszahlung.

Sollten Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich bitte mit dem Kontaktformular an unseren Kundenbeauftragten unter www.hbs.hessen.de.
Vielen Dank.

Lohnsteuerermäßigungsverfahren 2022

Seit dem 01. Oktober 2021 können Sie Freibeträge für den Lohnsteuerabzug 2022 bei Ihrem Wohnsitzfinanzamt bzw. elektronisch auf Mein ELSTER beantragen.
Durch den Freibetrag erhöht sich Ihr monatlicher Auszahlungsbetrag, da die HBS als Ihre Bezüge zahlende Stelle weniger Lohnsteuer von Ihren Bezügen einbehalten muss.

Zweijährige Gültigkeit des Freibetrags
Die Freibeträge können für einen Zeitraum von bis zu zwei Kalenderjahren beantragt werden, also wahlweise nur für den Lohnsteuerabzug 2022 oder darüber hinaus auch für den Lohnsteuerabzug 2023. Bereits im Ermäßigungsverfahren 2021 für zwei Jahre beantragte Freibeträge sind auch für den Lohnsteuerabzug 2022 weiterhin gültig. Pauschbeträge für Menschen mit Behinderung und für Hinterbliebene werden während ihrer gesamten Gültigkeitsdauer als Freibeträge berücksichtigt und müssen daher nicht jährlich neu beantragt werden.
Weitergehende Informationen finden Sie im Merkblatt zur Steuerklassenwahl 2022 (PDF / 229,25 KB).

Kurzarbeit bei den Hessischen Staatstheatern

Mit der Abrechnung März 2021 beginnt die Abrechnung der Kurzarbeit bei den Hessischen Staatstheatern.

Nähere Informationen finden Sie unter Bezüge > Arbeitnehmer > Kurzarbeit Staatstheater.

Steuer

Teilabschaffung des Solidaritätszuschlags ab 01.01.2021

Der Bundestag hat am 14.11.2019 im „Gesetz zur Rückführung des Solidaritätszuschlags“ die weitgehende Abschaffung des Solidaritätszuschlags beschlossen. Ab 2021 entfällt der Solidaritätszuschlag für 90 Prozent der Steuerzahler, weitere 6,5 Prozent werden teilweise entlastet und 3,5 Prozent müssen ihn vorerst komplett weiterzahlen.
Die neuen Regelungen ab 1.1.2021 finden Sie in dem Dokument Teilabschaffung des Solidaritätszuschlags ab 01.2021 (PDF / 73.79 KB).

Fra­gen und Ant­wor­ten zur weit­ge­hen­den Ab­schaf­fung des So­li­da­ri­täts­zu­schlags finden Sie auf der Seite des Bundesfinanzministeriums https://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/FAQ/2019-08-21-faq-solidaritaetszuschlag.html.

Hessische Bezügestelle Kassel und Nebenstelle Wiesbaden nur telefonisch erreichbar

Um die Risiken der Infektion mit dem neuartigen Corona-Virus möglichst gering zu halten, ist die Hessische Bezügestelle ab sofort nur noch telefonisch erreichbar. Die aktuelle Situation (auch in unserem Hause) hat zur Folge, dass sich die Bearbeitungszeiten verlängern können.

Alle unsere regelmäßigen Zahlungen laufen weiter! Es gibt diesbezüglich also keinen Grund zur Sorge!

Telefonische Rücksprachen sind unter der Einwahl

  • +49 561 1008-0 für Kassel und
  • +49 611 344-0 für Wiesbaden

möglich.

Für die Reisekosten, das Trennungsgeld und die Umzugskosten gelten die bekannten Service-Telefonnummern.

Entsendung von Arbeitnehmern ins Ausland

Allgemeine Hinweise zu grenzüberschreitenden Beschäftigungen

Werden Arbeitnehmer von deutschen Unternehmen/Dienststellen zum Arbeiten in andere EU-Mitgliedstaaten, EWR-Staaten (Island, Norwegen, Liechtenstein) oder in die Schweiz entsandt, wird in der Praxis die sogenannte A1-Bescheinigung benötigt. Das gilt auch bei kurzen Einsätzen von nur wenigen Tagen oder Stunden.
In dem Dokument „Allgemeine Hinweise zu grenzüberschreitenden Beschäftigungen“ erhalten Sie weitere Informationen.

Änderung bei der Riester-Rente für Beamte

Die erforderliche Einwilligungserklärung, dass die HBS die Besoldungsdaten der Deutschen Rentenversicherung Bund, Zentrale Zulagenstelle für Altersvermögen - ZfA - übermitteln darf, muss ab 01.01.2019 grundsätzlich im Beitragsjahr bei der HBS vorgelegt werden. Nur wenn das Festsetzungsverfahren noch nicht abgeschlossen ist, kann eine nicht fristgerechte Einverständniserklärung nachgeholt werden. Die Beschäftigten müssen die ZfA über diese Nachholung informieren.

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