Wichtige Informationen zu den Bezügenachweisen

Warum erhalte ich einen Bezügenachweis?

Bezügeempfängerinnen und -empfänger sollen anhand der Bezügenachweise in die Lage versetzt werden, die Berechnung ihrer Bezüge und die sich daraus ergebenden Überweisungen auf ihre sachliche und rechnerische Richtigkeit hin zu prüfen. Die Verpflichtung hierzu ergibt sich aus dem Dienst- oder Arbeitsverhältnis selbst sowie aufgrund der dazu ergangenen gefestigten Rechtsprechung. Unstimmigkeiten sind, jeweils nach Zuständigkeit*, umgehend der HBS bzw. Ihrer personalverwaltenden Dienststelle anzuzeigen.

Jeder Bezügenachweis enthält die der Berechnung und Zahlung der Bruttobezüge zu Grunde liegenden Merkmale (Besoldungs-, Entgeltgruppe, Familienzuschlag, kinderbezogene Entgeltbestandteile, Zulagen, Zuschläge usw.).
Neben persönlichen Abzügen ist aus dem Bezügenachweis der nach Einbehaltung der gesetzlichen und tariflichen Abgaben (Steuern, Sozialversicherungs- und Zusatzversorgungsbeiträge) jeweils zustehende Nettobezug ersichtlich. Veränderungen sind durch Vergleich der neuen Mitteilung mit der zuletzt erhaltenen Mitteilung erkennbar. Es empfiehlt sich daher, alle Mitteilungen sorgfältig aufzubewahren. Der elektronische Bezügenachweis steht 10 Jahre oder ggf. bis zum Austritt für die Bezügeempfängerinnen und -empfänger im Service-Portal zur Verfügung. Die Bezügenachweise gelten auch als Verdienstbescheinigung.

Einen Musterbezügenachweis und ausführliche Informationen zum Bezügenachweis finden

* Hinweise zu den jeweiligen Zuständigkeiten finden Sie unter Bezüge > Allgemeine Informationen > Anzeige von Änderungen.

Warum erhalte ich nicht jeden Monat einen Bezügenachweis?

Bezügenachweise werden im Grundsatz nur für den Monat erstellt, in dem sich gegenüber dem letzten Monat inhaltliche Änderungen ergeben. Von dieser Regel ausgenommen sind die Monate Januar und Dezember; für diese Monate werden zur besseren Übersicht und Jahresabgrenzung immer Bezügenachweise erstellt.

Auf welchem Weg erhalte ich einen Bezügenachweis?

Die Bezügenachweise werden allen aktiven Bezügeempfängerinnen und -empfängern elektronisch bereitgestellt, sofern diese über eine dienstliche E-Mail-Adresse verfügen und sich für das Verfahren E-Bezügenachweis entschieden haben, oder sie werden in Papierform in einem geschlossenen Umschlag über Ihre Beschäftigungsdienststelle im Rahmen des sog. Behördenversands zugestellt.

Vom Behördenversand sind folgende Fallgestaltungen ausgenommen:

  • Beschäftigte im Rahmen der "Verlässlichen Schule"
  • Beschäftigte in der Freistellungsphase der Altersteilzeit
  • Beschäftigte mit längeren Abwesenheiten
  • begründete Ausnahmefälle in Absprache mit der HBS

In diesen Fällen sowie bei Versorgungsempfängerinnen/-empfängern und Rentenbeziehern auf Zeit erfolgt der Versand an die Privatadresse.

Wie nehme ich an dem Verfahren E-Bezügenachweis teil?

Alle Beschäftigten, die über eine dienstliche E-Mail-Adresse (Endung: hessen.de) verfügen, können sich im Service-Portal des Landes Hessen (https://portal.serviceportal.hessen.de/irj/portal) freiwillig für den digitalen E-Bezügenachweis registrieren. Diese Registrierung ist zur Zeit nur direkt aus dem Landesintranet möglich.
Die Bereitstellung einer dienstlichen E-Mail-Adresse für alle hessischen Lehrkräfte erfolgt ab dem Schuljahr 2020/2021. Für den Zugang zum elektronischen Bezügenachweis sind weitere technische Einstellungen erforderlich, an denen aktuell gearbeitet wird.
Weitere Informationen zu den Bezügenachweisen finden Sie in dem Dokument "Häufig gestellte Fragen (FAQ-Liste)".